Fertigungsplanung ohne ERP — GanttWork als schlanke Alternative | GanttWork
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Fertigungsplanung ohne ERP —
geht das?

Viele Fertigungsbetriebe glauben, sie bräuchten ein ERP-System, um ihre Produktion professionell zu planen. Die Realität: Für die meisten KMU ist ein ERP überdimensioniert, teuer und langsam eingeführt. GanttWork zeigt, dass es auch einfacher geht — fokussiert auf das, was in der Fertigung wirklich zählt.

Warum ERP-Systeme oft überdimensioniert sind

ERP-Systeme — ob SAP, proALPHA, abas oder Microsoft Dynamics — wurden für Großunternehmen entwickelt und später auf den Mittelstand herunterskaliert. Das Ergebnis: Selbst die „kleinen“ ERP-Pakete bringen Hunderte Module mit, von denen ein Fertigungsbetrieb mit 10–30 Mitarbeitern die meisten nie nutzen wird. Buchhaltung, Lagerverwaltung, Personalwesen, CRM, Einkauf — alles integriert, alles lizenzpflichtig, alles konfigurationsbedürftig.

Die Konsequenzen für kleine und mittlere Fertigungsbetriebe sind erheblich:

Hohe Kosten

Lizenzkosten ab 20.000–50.000 € im ersten Jahr, dazu Beratertagessätze von 1.000–1.800 €, Schulungskosten und laufende Wartung. Für viele KMU bedeutet das eine sechsstellige Investition, bevor die erste Planungsansicht steht.

Lange Einführung

Typische ERP-Projekte dauern 6–18 Monate bis zum Go-Live. Workshops, Datenmigrationen, Customizing, Testphasen — das bindet interne Ressourcen, die im Tagesgeschäft fehlen. Und während der Einführung wird weiter mit Excel geplant.

Komplexe Bedienung

ERP-Oberflächen sind für Power-User konzipiert. Fertigungsleiter, die einfach nur wissen wollen, welcher Auftrag auf welcher Maschine läuft, müssen sich durch Masken, Menübäume und Transaktionscodes kämpfen. Die Akzeptanz leidet.

Overkill für KMU

Module für Lagerverwaltung, Personalwesen, CRM und Finanzbuchhaltung klingen gut im Vertriebsgespräch. In der Praxis nutzen die meisten Werkstattbetriebe davon einen Bruchteil — und zahlen trotzdem für das Gesamtpaket.

Das heißt nicht, dass ERP-Systeme schlecht sind — für große Unternehmen mit komplexen Lieferketten sind sie unverzichtbar. Aber für einen Lohnfertiger mit 8 CNC-Maschinen, der seine Aufträge termingerecht durch die Werkstatt schleusen will, ist ein ERP wie ein Containerschiff für eine Flussfahrt: technisch möglich, aber völlig überdimensioniert.

Was GanttWork anders macht

GanttWork wurde von Anfang an für eine einzige Aufgabe entwickelt: Fertigungsplanung in der Werkstatt. Kein Versuch, alles zu können. Keine Module, die niemand braucht. Stattdessen ein Werkzeug, das genau das tut, was Fertigungsleiter jeden Tag benötigen — schnell, visuell und ohne IT-Projekt.

Fokus auf Fertigungsplanung

GanttWork bildet den kompletten Planungsprozess ab: Aufträge erfassen, Arbeitsgänge auf Maschinen verteilen, Abhängigkeiten verketten, Kapazitäten überwachen. Alles auf einer visuellen Gantt-Plantafel, die jeder Fertigungsleiter in Minuten versteht. Kein Buchhaltungsmodul, kein Lager, kein HR — nur das, was für die Werkstatt relevant ist.

In einer Stunde produktiv

Kein monatelanges Einführungsprojekt, keine Berater-Workshops. Sie legen Ihre Maschinen an, definieren die Schichtzeiten und importieren die ersten Aufträge per Excel-Import oder manueller Erfassung. Innerhalb einer Stunde sehen Sie Ihre Fertigung auf der Plantafel — mit echten Daten, nicht mit Demo-Szenarien.

Werker-Anbindung inklusive

Was viele ERP-Systeme nur als teures Zusatzmodul bieten, ist bei GanttWork Standard: Werker-Terminals an der Maschine, über die Bediener Start und Ende jeder Operation rückmelden. Echtzeit-Feedback statt Planungsstand von gestern.

Kalkulierbare Kosten

Ab 179 € pro Monat für den kompletten Funktionsumfang — inklusive aller Werker-Terminals, Cloud-Hosting, Updates und Support. Keine versteckten Beraterkosten, keine Überraschungen bei der nächsten Lizenzverlängerung. Sie wissen von Tag eins, was GanttWork kostet.

GanttWork vs. typisches ERP im direkten Vergleich

Die folgende Tabelle zeigt die wesentlichen Unterschiede zwischen einem klassischen ERP-System und GanttWork als spezialisierter Fertigungsplanung ohne ERP-Lösung. Der Vergleich bezieht sich auf typische Mittelstands-ERPs wie proALPHA, abas, Sage oder Microsoft Dynamics NAV/Business Central.

Kriterium Typisches ERP GanttWork
Implementierungszeit 6–18 Monate 1–2 Stunden
Kosten im 1. Jahr 20.000–100.000+ € Ab 2.148 € (179 €/Monat)
Schulungsaufwand Tage bis Wochen pro Mitarbeiter 30–60 Minuten
Fertigungsplanung Modul, oft eingeschränkt visuell Kernfunktion — visuelle Gantt-Plantafel
Werker-Anbindung Teures Zusatzmodul (BDE/MDE) Inklusive, unbegrenzte Terminals
Flexibilität Starre Prozesse, Änderungen = Beraterprojekt Drag & Drop, sofort umplanbar
Cloud / On-Premise Meist On-Premise (eigene Server) Cloud — EU-Hosting, DSGVO-konform
IT-Abhängigkeit Hoch — eigene IT oder Systemhaus nötig Keine — läuft im Browser
Vertragsbindung Mehrjahresverträge üblich Monatlich kündbar

Die Rechnung ist einfach: Während ein ERP-Projekt noch in der Anforderungsanalyse steckt, planen Sie mit GanttWork bereits Ihre laufende Fertigung. Für den Preis eines einzigen ERP-Beratertags erhalten Sie bei GanttWork einen kompletten Monat mit vollem Funktionsumfang und unbegrenzten Nutzern.

GanttWork ergänzt Ihr bestehendes ERP

Falls Sie bereits ein ERP-System im Einsatz haben, ist GanttWork kein Entweder-oder. Viele Betriebe stellen fest, dass ihr ERP zwar Aufträge, Material und Rechnungen gut verwaltet — aber bei der visuellen Fertigungsplanung an seine Grenzen stößt. Genau hier kommt GanttWork ins Spiel: als spezialisiertes Planungswerkzeug, das Ihr ERP dort ergänzt, wo es schwächelt.

In der Praxis sieht das so aus: Sie erfassen Aufträge weiterhin im ERP, exportieren die Auftragsliste als Excel-Datei und importieren sie in GanttWork. Dort findet die eigentliche Maschinenbelegungsplanung statt — visuell, per Drag & Drop, mit automatischer Kaskadierung und Echtzeit-Rückmeldungen von der Werkstatt. Das ERP bleibt das kaufmännische Backbone, GanttWork wird zum operativen Planungstool für die Fertigung.

Dieser hybride Ansatz bietet das Beste aus beiden Welten: Sie nutzen die Strukturen Ihres ERP für Einkauf, Buchhaltung und Kundenverwaltung — und profitieren gleichzeitig von einer Fertigungsplanung, die tatsächlich für die Werkstatt gebaut wurde. Ohne teure ERP-Erweiterungen, ohne wochenlange Customizing-Projekte.

Typischer Workflow: ERP + GanttWork

1

Auftrag wird im ERP angelegt (Kundendaten, Material, Liefertermin)

2

Auftragsliste wird als Excel exportiert und in GanttWork importiert

3

Fertigungsleiter plant Arbeitsgänge auf der Gantt-Plantafel per Drag & Drop

4

Werker melden Start/Ende am Terminal — Fortschritt in Echtzeit sichtbar

5

Soll/Ist-Daten fließen in die Durchlaufzeit-Analyse ein

Für wen ist GanttWork die richtige Wahl?

GanttWork ist nicht für jeden Betrieb das Richtige — und das ist auch gut so. Wer eine vollständige Unternehmenssteuerung sucht, braucht ein ERP. Aber wer vor allem eines will — seine Fertigung übersichtlich und effizient planen — findet in GanttWork die bessere Lösung. Diese Betriebe profitieren am meisten:

KMU mit 3–30 Maschinen, die keine ERP-Komplexität brauchen, aber über Excel hinausgewachsen sind. GanttWork füllt genau die Lücke zwischen Tabellenkalkulation und Enterprise-Software.

Lohnfertiger und Werkstattbetriebe, die Einzelteile und Kleinserien im Kundenauftrag fertigen. Jeder Auftrag ist anders, jedes Werkstück hat individuelle Bearbeitungsschritte — genau hier spielt eine flexible Plantafel ihre Stärke aus.

Betriebe, die ihr ERP ergänzen wollen — mit einem spezialisierten Planungstool, das in Stunden statt Monaten einsatzbereit ist. GanttWork läuft parallel zum ERP und übernimmt die operative Fertigungssteuerung.

CNC-Betriebe (Fräsereien, Drehereien), bei denen Werkstücke mehrere Maschinen durchlaufen und die Auftragsverkettung visuell nachvollziehbar sein muss — inklusive automatischer Kaskadierung bei Terminänderungen.

Betriebe, die schnell starten wollen — ohne IT-Projekt, ohne Pflichtenheft, ohne monatelanges Customizing. GanttWork ist in einer Stunde eingerichtet und sofort produktiv nutzbar.

Häufige Fragen zur Produktionsplanung ohne ERP

Kann GanttWork ein ERP komplett ersetzen?

Nein — und das ist auch nicht das Ziel. GanttWork ersetzt die Fertigungsplanung, die in vielen Betrieben heute mit Excel oder gar nicht stattfindet. Buchhaltung, Einkauf und Kundenverwaltung bleiben bei Ihren bestehenden Tools oder einem ERP. GanttWork konzentriert sich auf das, was in der Werkstatt passiert.

Was passiert, wenn wir später doch ein ERP einführen?

Kein Problem. GanttWork läuft parallel und unabhängig. Viele Betriebe starten mit GanttWork, weil sie jetzt eine Lösung brauchen — und behalten es auch nach einer späteren ERP-Einführung, weil die visuelle Fertigungsplanung im ERP nicht mithalten kann.

Gibt es eine Schnittstelle zu unserem ERP?

Der Datenaustausch läuft aktuell über Excel-Import/Export — das deckt den Planungsbedarf der meisten Werkstattbetriebe vollständig ab. Direkte ERP-Schnittstellen (API-Anbindung) sind in Vorbereitung. Kontaktieren Sie uns, wenn Sie eine konkrete Integration benötigen.

Wie sicher sind unsere Daten?

GanttWork läuft auf EU-Servern und ist DSGVO-konform. Alle Daten werden verschlüsselt übertragen und gespeichert. Es gibt keine Datenweitergabe an Dritte. Auf Wunsch bieten wir auch eine On-Premise-Installation auf Ihrem eigenen Server an.

Fertigungsplanung ohne ERP-Overhead

Testen Sie GanttWork kostenlos und unverbindlich. Wir richten Ihnen eine eigene Demo-Instanz ein — mit Ihren Maschinen, Ihren Schichtzeiten und auf Wunsch mit echten Auftragsdaten. In einer Stunde wissen Sie, ob GanttWork zu Ihrem Betrieb passt.

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